siegelbruchHallo Wolf, setz das doch bitte mal auf deine Seite, es ist für alle etwas, die da sind liebestrunken und in ihr versunken.

Siegelbruch


Das unbewusst geäußerte Wort „Liebe“ ist ein Auslieferungswort, immer dann, wenn ich dieses nicht logisch einleuchtend definieren kann. Mann o Mann, er hat sich plötzlich ausgeliefert, ohne dass er jemals einen Widerspruch einlegen kann. Habe ich als Mann nämlich darüber (über das Wort Liebe) kein einleuchtendes Wissen und sage zu einer Frau: „Ich liebe dich!“ Dann wächst sich das für mich zu einer nicht wieder gut zu machenden Katastrophe aus (weil Frauen das gefühlsmäßig wissen, deswegen halten sie sich mit Liebesbeteuerungen zurück, doch der Mann ist zu dumm, er hat da nicht so viel Glück). In diesem Fall kann sie sich nämlich immer wieder, wenn sie etwas bei ihm erreichen will, auf diese seine Äußerung berufen (sich aufwerten, ihn abstufen). Sie setzt ihm dadurch regelrecht die Pistole auf die Brust, die er ihr, durch seinen Mangel an Bewusstsein ausgehändigt hat. Denn, wenn er ihren Wünschen nicht nachkommt, so ist das für sie ein Beweis dafür, dass er sie belogen hat, würde er sie nämlich lieben, dann würde er, nach ihrer Auffassung, alles so wollen, wie sie es gerne möchte. An diesbezügliche Konsequenzen braucht sie jedoch nicht zu denken, denn die kann sie ganz schnell vergessen, bei einem schönen Essen.

Geht ihre Liebe etwa herzlich durch den Magen, bis hin zum Herzversagen?

Zungen und Gaumenerotik, denn das Auge isst mit, wo er auch hinfällt, ihr geschmackszeugender Blick.

Demzufolge ist es dann so: Die Menschen sehen den verhässlichenden Alterungsprozess und Tod als kein ernstzunehmendes Problem an, wenn sie es nämlich täten, so würden sie nach lebensrettenden Informationen suchen, und dabei ihr innerlich stabilisierendes Bewusstsein geistig entwickeln. Das Bewusstsein, welches die Menschen wieder untereinander in eine engere Verbindung bringen würde, die dann für jedem Früchte trägt, denn schließlich hätten sie ja ein gemeinsames Problem zu überwinden, um so den ewigen Genuss des verbindenden Lebensgeistes zu finden.

Doch was tun die modernen Menschen heutzutage? Sie streiten sich (neidbesessen und neidzeugend) über den Geschmack, der sie am besten tötet. Und somit distanzieren sie sich von immer mehr Leuten, die sie einfach für untragbar halten, da sie in ihren Augen so sehr geschmacklos sind, für sie sind diese einfach zu blind. Und ihre geistig umnachtende Beschäftigung ist es in diesem Fall dann nur noch: „Geschmackvoll trinken und essen, um zu vergessen.“ Für solche Menschen ist der Tod kein Problem, sind sie doch ständig am Essen, und haben ihn somit vergessen.

Sie sagt sich: „Mann o Mann, warum soll ich mich an das erinnern, was ich auch vergessen kann. Sie vergisst somit den Mann, hat sie doch die Belastung satt, dass sie für ihn immer nur die Lebensretterin spielen kann. Dummer Mann, wie er nur zu so viel erregende Angst kommen kann. Doch plötzlich haben wir da den, mit allen Mitteln, seinen Mut unter Beweis stellenden Mann, und schon fangen die Kriege an allen Ecken und Enden dieser Welt an, es geht für ihn nämlich nicht mehr an, dass er für die Frauen ein Leben lang nur ein Angsthase sein kann. Und in diesen Kriegen sodann, da beten die mutigen Masochisten ihre große Siegesgöttin an, die scheinbar begriffen hat, dass ein Mann keine Angst haben kann, denn schließlich beißt er, ins Gras beißend, bei ihr an.

Ja er ist somit der Mann, dem sie einfach nicht mehr widerstehen kann, denn er ist tot, und ein toter Mann ist ein guter Mann.

Mann o Mann, hörst du mit deiner Dummheit nun auf, oder fängt sie für dich jetzt erst richtig, mutig, an?

Siegelbruch

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