Maria MagdalenaLiebe Freunde,

ich bin eure Schwester, ich bin Maria Magdalena. Ganz nahe stehe ich bei euch, als eine von euch. Ganz nahe, als Freund. Nicht einer, der über euch erhaben ist, sondern einer, der bei euch ist, euch nahesteht, euch von innen heraus kennt. Denn wir sind Eins, Teil derselben Familie. Wir sind tief miteinander verbunden.

Ich bin ebenfalls den Weg des Mensch-Seins auf der Erde gegangen, habe darin Tiefes erkannt und erkundet und wurde berührt von einem hellen Licht, das mich beseelte, das mich von einer schöneren Welt auf der Erde träumen und danach verlangen ließ. Ich habe beide Pole gekannt, sowohl das Licht als auch das Dunkel. Die Pole gehören zueinander, sie sind einander der Antrieb, so kann man es sagen. Im Leben scheint es um Gegensätze zu gehen: hell und dunkel. Die Gefühle, die sie hervorrufen, scheinen ebenfalls entgegengesetzt zu sein. Und doch gibt es eine geheime Verbindung zwischen beiden. Sie können nicht ohne einander sein. Das Erfahren des Lichtes wird erst möglich durch den Kontrast, dadurch, die Abwesenheit des Lichtes, das Dunkel erfahren zu haben. Nirgends wird das Licht so hell sichtbar, wie wenn du aus der Dunkelheit kommst und auf der Schwelle zum Licht stehst. Denke an die ersten Sonnenstrahlen, wenn der Tag erwacht, das warme Morgenlicht, in dem die Welt dann badet… wie tief dich das berühren kann, gerade wenn du aus einer kalten Nacht kommst. Kontrast erschafft Dynamik, Leben, Bewegung, Wachstum und Veränderung. Das Dunkel hat eine Aufgabe in eurem Leben.

Doch du erlebst die Dunkelheit als Gegenpol des Lichtes. Nicht als Antrieb für Veränderung und Wachstum, sondern als eine Fallgrube, in der du eingeklemmt bist und dich nicht mehr bewegen kannst. Von der Fallgrube aus scheint es, als ob du den Kontakt mit dem Licht verloren hast, als ob er getrennt wurde. Ihr kennt alle gut den Geisteszustand, vom Licht, von der Bedeutung und vom Sinn abgeschnitten zu sein. Das ist im Grunde tot sein. Die einzig mögliche Art und Weise, zu sterben, ist nicht das physische Sterben, sondern das Aufhören, sich zu bewegen. In Deinem Herzen, Deinem Gefühl, Deinem Geist. Im physischen Sinn gibt es den Tod nicht, deine Seele ist ewig und lebt weiter. Alles was an dir sterblich ist, ist schlicht die Form. Die Essenz ist ewig und kann nicht sterben. Allerdings kann die Sicht auf deine eigene Essenz zeitweise so verschleiert sein, dass du innerlich erstarrst und aufhörst, dich zu bewegen. Du bist dann tot von innen und fühlst dich äußerst depressiv. Das ist ein außergewöhnlich schmerzlicher Seinszustand.

Gehe einmal mit mir, steige mit mir in diesen Zustand hinab. Untersuche ihn mit einem offenen Geist. Was passiert da, wenn jemand also alle Hoffnung verliert, sich zusammenkauert, wehrlos gegenüber all den Gefühlen ist, die in ihm oder ihr aufkommen? Siehe einmal, was dann mit dieser Person geschieht. Meistens beginnt es damit, dass Ereignisse von außen auf jemandem zukommen, die ihn oder sie durcheinanderbringen. Ereignisse, die ein Mensch nicht in sein inneres System integrieren kann, die ihn unsicher machen und alles in seinem Leben ins Schwanken bringen. Es können große Dinge sein, wie der Tod eines Nächsten, selbst zu erkranken, gekündigt zu werden oder einen Beziehungsbruch durchzumachen. Dies sind Ereignisse, die Menschen tief berühren und bis an den Rand des Abgrundes bringen können.

Oft offenbart die Dunkelheit sich von innen heraus, ohne einen eindeutigen Reiz von außen. Alte emotionale Ladungen, die du einst in deinem Seelengedächtnis gespeichert hast, kommen an die Oberfläche. Schmerzerfahrungen, die vielleicht aus vorigen Leben stammen, sprudeln aus der Tiefe herauf nach oben, und du bekommst es mit dunklen Gefühlen, Ängsten und Zweifeln zu tun. Tiefe Empfindungen der Not, des Alleinseins und der Niederlage können deinem Geist ohne eine eindeutige Ursache innewohnen. Aber sie können dich nicht so sehr ins Schwanken bringen wie ein äußerliches Geschehnis, das dir zustößt.

Wenn jemand in eine Depression gerät, in eine Nacht der Seele, dann geht dem immer die Erfahrung voraus, nicht gegen all die Emotionen, die ihn oder sie überspülen, anzukommen. Der Strom der schmerzhaften, schweren Emotionen wird als zu groß erfahren. Man geht an ihnen zugrunde, so fühlt es sich an. Aus einem tiefen Gefühl der Machtlosigkeit heraus verschließt du dich. In diesem Moment, genau in dem Moment, in dem du dich weigerst und abwendest, kommst du zum Stillstand. Die Emotionen wollen fließen: es ist allen Emotionen zu Eigen, dass sie sich bewegen und sich entfalten wollen wie eine große Welle am Strand. Aber du kannst das nicht zulassen, du weigerst dich, mitzugehen, ziehst dich aus der Welle zurück. Du dämmst sie ein und sagst: „Das kann ich nicht. Das will ich nicht. Ich höre damit auf.“ Diese Reaktion, die oft aus purer Machtlosigkeit entstanden ist, erzeugt eine Depression, einen Zustand der Gefühllosigkeit und Verschlossenheit dem Leben gegenüber. Im Laufe der Zeit wird dieser Zustand unerträglich und man will nicht mehr leben.

Aus der irdischen Perspektive betrachtet willst du den Tod, wenn das Leben unerträglich ist. Aber von der Seele aus betrachtet bist du tot und es fühlt sich so unerträglich an, dass du alles tun willst um diesen Zustand zu beenden. Das Verlangen nach dem Tod ist im Wesentlichen ein Verlangen nach Veränderung, ein Verlangen, wieder zu beginnen zu leben. Menschen, die Selbstmord begehen wollen, verlangen zutiefst nach dem Leben, nicht nach dem Tod. Es ist nur die Leblosigkeit, die sie von innen erfahren, die sie zur äußersten Verzweiflung treibt. Es ist der Drang, zu leben, der sie dazu bringt, das physische Leben zu beenden.

Wenn du dich in einer Depression befindest, besteht in dir eine Kombination von tiefem Widerstand und zugleich äußerster Verletzbarkeit. Nein zu sagen ist ein Weg, dich gegen die enorme Kraft der Emotionen zu verteidigen, die dich zu überrollen drohen. Du denkst, dass sie dich vernichten werden. In deiner Machtlosigkeit erschaffst du eine Schale um dich herum; du wickelst dich selbst in einen Kokon aus Nicht-fühlen-wollen und -können ein. Du willst absolut nicht mehr hier sein, so wie der sprichwörtliche Straußenvogel, der den Kopf in den Sand steckt. Du erstickst in dem Sand, und dennoch scheint das der einzig mögliche Ausweg zu sein. Nach einiger Zeit kannst du deinen Kopf dort nicht mehr herausziehen. Irgendwann bist du so abgeschlossen vom Leben und vom Fühlen, dass du den Kopf nicht einmal mehr drehen kannst, dass die Wahl, wieder ja zu deinen Emotionen sagen, außerhalb deiner Möglichkeiten zu liegen scheint. Damit erreicht die Depression ihren Höhepunkt.

Auf der einen Seite bist du nicht mehr imstande die Gefühle von Angst, Verzweiflung, Kummer und Einsamkeit zuzulassen oder mit anderen zu teilen. Auf der anderen Seite weiß du und fühlst du, dass es unerträglich schmerzhaft ist, zu leben ohne zu fühlen; das ist eine Form des Sterbens, eine totale Verleugnung des lebendigen Kerns. Im Laufe der Zeit willst du wieder fühlen….. der Schmerz des nicht-Fühlens wird größer als der Schmerz des Fühlens. Das ist die Rettung. Da liegt der Wendepunkt. Das Nein sagen – ich kann das nicht, ich will das nicht, ich will weg, ich will sterben, ich will verschwinden – höhlt dich innerlich so aus, dass es nicht mehr auszuhalten ist. Was da aus der Perspektive der Seele geschieht, ist, dass das Leben nun wieder stärker wird. Es kann nicht endlos lang ausgeschlossen werden. Gerade dadurch, sich eine Zeitlang so stark zu beherrschen, entsteht eine Gegenkraft, die auf Dauer explodiert. Die Kraft der Welle, die auf dem Strand ausrollen will, kann letztendlich nicht eingedämmt werden. Irgendwo in dir entsteht im gegebenen Moment wieder ein „Ja“, auch wenn du dir dessen nicht bewusst bist. Nichts ist statisch im Leben. Der Drang zu leben ist nicht aufzuhalten. Wenn der Höhepunkt erreicht ist, erschaffst Du Ereignisse in deinem Leben, die die Veränderung, einen Durchbruch verursachen.

Manchmal geschieht dies in Form eines Selbstmordversuches. Wenn dieser missglückt, kann dadurch, dass das Leiden der Person für die Außenwelt nun völlig sichtbar wird, eine Aufwärtsspirale entstehen. Wenn jemand entdeckt, wie viel andere Menschen für ihn oder sie geben, kann sich eine Öffnung für mehr Licht, für das Empfangen von Verständnis und von Anteilnahme bilden. Es kann allerdings auch geschehen, dass jemand sich auch dann nicht öffnet und depressiv bleibt. Es gibt keine feste Regel dafür, wie der Durchbruch stattfindet, doch das Leben hat eine drängende und drückende Kraft, die es unmöglich macht, endlos statisch in einem Bewusstseinszustand hängen zu bleiben.

Auch wenn du das irdische Leben tatsächlich beendest, indem du dir selbst das Leben nimmst, wirst du auf der anderen Seite unmittelbar vor einer neuen Wahl stehen. Du sollst auch dort deine Gefühle erfahren. Die Trübseligkeit, die da war, der Schmerz und die Angsterfahrungen, können nun schärfer und auf weniger verschleierte Weise hervortreten. Manchmal konfrontieren die astralen Bereiche, in die du gleich nach deinem Tod gelangst, dich direkt mit den Gefühlen, die du weggedrückt hast, und sie beginnen dadurch wieder zu fließen. Jemand kann sich zum Beispiel verzweifelt und entsetzt sein, wenn er hinübergegangen ist und entdeckt, dass das Leben gar nicht beendet ist. Oder er sieht die Emotionen ihrer Hinterbliebenen auf der Erde, ihre Trauer und ihren Kummer, und wird sehr stark davon berührt. So tief berührt zu werden, kann in der hinüber gegangenen Seele eine neue Bewegung in Gang setzen. Es kann zu einem Durchbruch führen, durch den die Seele sich für die Hilfe von Führern öffnet, die dort allezeit sind, sowohl auf der Erde als auch im Himmel. Hilfe ist immer da, vorausgesetzt du bist dafür offen.

Wie du es auch drehst und wendest, das Leben ist stärker als jeder Todeswunsch. Das Leben nimmt sich allezeit sein Recht, du kannst es nicht töten. Darum gibt es immer Hoffnung, halte das für dich fest. Für dich selbst, aber auch für andere, die du leiden siehst. Es kann so aussichtslos scheinen, aber es gibt immer Aussichten, auch wenn du mit deinem Verstand nicht erfassen kannst, wie alles sich zum Guten kehren kann, wie die Veränderung stattfinden wird. Das Leben ist immer stärker als der Tod, das Licht stärker als die Dunkelheit. Das Wasser durchbricht letztendlich den Damm, weil es sich bewegt, sich staut, weil es lebt. Die Kraft des Wassers ist stärker als die Kraft, die sie eindämmen will.

Fühle die treibende Kraft des Lebens jetzt einmal in dir selbst. Jeder von euch hat wohl einmal mit inneren Aspekten zu tun, die festsitzen, mit Mustern, die sich immer wiederholen, zum Beispiel Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgefühle, Unsicherheit, Misstrauen, Ärger, Widerstand. Stelle dir nun einmal vor, dass diese Aspekte es gewöhnt sind, dass indessen das Leben weiter durch sie hindurchfließt. Das Wasser strömt immer weiter. Und auch wenn Felsbrocken in seinem Flussbett liegen, die scheinbar fest und unbeweglich sind, nutzen sie sich doch durch das strömende und drängende Wasser immer mehr ab. Es kostet Zeit, aber vergiss nicht, wer du bist: du bist das lebendige Wasser! Je mehr du dich hieran erinnerst, desto mehr kannst du dir deine Energie aus den Felsblöcken und Steinen zurückerobern, die in der Strömung liegen. Der gespeicherte Schmerz aus der Vergangenheit ist nun mal da, das musst du nicht bagatellisieren, nicht klein machen. Du musst auch nicht das Beste tun, um die Felsbrocken wegzuzerren aus dem Fluss. Du musst dich nur erinnern, dass du das Wasser bist.

Dies kann schwierig sein, da du deine Identität zum Teil von den Felsbrocken abhängig gemacht hast, die da liegen, von den Blockaden in deiner eigenen Energie. „Ich bin jemand, der nicht gut geerdet ist.“ „Ich kann mich nur schwer auf der Erde zu Hause fühlen.“ „Ich trage Kummer und sogar Traumen aus der Vergangenheit mit mir herum.“ Und das ist alles wahr, aber stelle dir diese Aussagen einmal als Felsbrocken oder Steine in einem großen, breiten Fluss vor, in einer enormen Wasserströmung. Denn das ist, wer du bist. Das ist deine wirkliche Lebenskraft. Es ist deine Seele, die überall entlang fließt und strömt, immer unterwegs, lebendig, sprudelnd, brausend. Entdeckend und erkennend. Der Strom fällt kein Urteil über die Felsblöcke, denen er entgegenkommt, er umspült sie. Du hast eine Wahl! Natürlich steckst du mit deinem Bewusstsein bisweilen in solch einer Blockade fest, wenn du gewissermaßen zu lange darin wohnst. Aber du kannst dich davon losmachen, indem du dich selbst als das strömende Wasser erlebst, dich erinnerst, dass du ein lebendiges, beseeltes Bewusstsein bist, allezeit in Bewegung und im Fluss und nicht wirklich gebunden an die Felsbrocken. Du bist frei.

Je mehr du dein Bewusstsein wieder aus den Blockaden herausziehst, aus den Brocken, die dort liegen, desto besser geben sie sich dem Strom hin. Sie zerbröckeln schneller, wenn du sie loslässt und dich immer mehr mit dem bewegenden Wasser identifizierst. Das Wasser ist deine Seele, du kannst es nicht aufhalten. Fühle dieses Strömen und Bewegen und Sprudeln. Stelle dir einmal vor, dass es über dich hinweg spült. Fühle die sprudelnde Kraft, das Lichterfunkeln darin. Fühle einmal, dass deine Seele sich in ihrer Tiefe nicht bedroht fühlt von der Dunkelheit, die du erfährst, die Felsblöcke, die sich so fest und stark anfühlen. Deine Seele macht sich darüber absolut keine Sorgen. Die Felsbrocken gehören dazu, sie sind Teil der Landschaft.

Versuche einmal, wenn du in solch einem Felsblock festsitzt, das Wasser rauschen zu hören. Erinnere dich an das Wasser und an die Gemächlichkeit, mit der es strömt. Du musst nicht alles selber tun. Das Leben bietet dir Chancen und Möglichkeiten. Es bringt dich manchmal in tiefe Täler, aber es drückt dich auch wieder nach oben. Auch dann noch, wenn du das Gefühl hast, dagegen nicht mehr anzukommen, drückt das Leben dich wieder vorwärts, auch wenn du nicht überblicken kannst, wie. Es ist die Kunst, dein Vertrauen zu bewahren, auch wenn da nichts mehr ist, um zu vertrauen, und alles, was dir in deinem Leben sicher schien, wegfällt.

In dieser Zeit dort auf der Erde sind viele Menschen damit beschäftigt, die alte Dunkelheit zu verarbeiten: Teile der Seele, die gerade jetzt ans Licht kommen und gesehen werden wollen. Warum ist das so? Weil ihr dabei seid, einen Sprung vorwärts zu machen. Es ist wirklich ein Sprung in die Bewusstseins-Evolution der Menschheit. Der Sprung kann nicht gemacht werden ohne zu jenen dunkelsten Orten in deinem Bewusstsein vorzudringen, die mit Angst, Misstrauen oder einer ganz tiefen Traurigkeit über all das, was du auf der Erde mitgemacht hast, gefüllt sind. Aber fürchte dich deswegen nicht. Heiße die Dunkelheit willkommen. Wenn du „Ja“ sagst, strömt alles um sie herum, das ist die Kunst. Und wenn du das Gefühl hast: „Hierzu kann ich wirklich nicht Ja sagen“, erinnere dich, dass etwas in dir sehr wohl Ja sagt. Das wird dich retten und weiter bringen. Vertraue auf das Leben.

Ich habe euch lieb, ihr seid meine Lieben. Vielleicht denkt ihr zwar: „Wie kann das sein? Du kannst und doch nicht alle persönlich kennen?“ Aber du weißt und erkennst als irdischer Mensch nicht, wie ausgedehnt das Netzwerk der Seelen ist. Wenn du einem Anderen einst auf Seelenebene begegnet bist, ist das dauerhaft. Das einmal geschmiedete Band kann nicht mit der Zeit zerfallen. In unserer Dimension gibt es gar keine Zeit. Hier zwischen uns gibt es ein lebendiges Netzwerk von Seelenverbindungen. Wir teilen eine besondere Geschichte, ein besonderes Verlangen, eine Flamme in unserem Bewusstsein, die einst entzündet wurde. Mit dieser Flamme wird die Erde immer heller. Das erwachende Bewusstsein in allen Menschen bringt uns zueinander und erschafft eine neue Basis, von der aus der Sprung im Bewusstsein wirklich stattfinden wird. Du musst dabei nicht stillstehen oder lange darüber nachdenken. Halte dich an deinen eigenen Prozess, deinen eigenen Weg. Das ist genug. Aber spüre die Schubkraft des Lebens, nicht nur in dir, sondern in vielen Anderen, durch die nun eine Woge des Bewusstseins-Wachstums über die Erde hinweg rollt.

Ich grüße euch, liebe Freundinnen und Freunde!

Quelle: http://www.jeshua.net/de/
Übersetzung: Yvonne Mohr