Viel ist in den letzten Wochen passiert, und wir können von Glück sagen, daß gerade jetzt der G20-Gipfel stattgefunden hat, der den Präsidenten dieser Länder nochmals einen intensiven Austausch ermöglichte, um sich über die weitere Handlungsweise gegenüber Syrien klar zu werden.
Zumindest dominiert das Thema Syrien die amerikanisch-russischen Beziehungen deutlich, die vorher schon durch die NSA-Affäre und Snowden bela- stet wurde. Es ist erstaunlich, wie die Differenzen jetzt hoch kochen, denn – zumindest hier aus deutscher Sicht – war es lange Zeit ruhig zwischen bei- den, und der ‚kalte Krieg‘ von früher schien der Vergangenheit anzugehören. An Syrien entzünden sich nun die Gemüter, und vielleicht ist es dieser Krieg in Syrien, der das Faß zum überlaufen bringt. Denn seit Jahren schon schaut die ganze Weltgemeinschaft auf die Handlungen der US-Regierung und der NATO, die eine lange Kette von verunglückten Einsätzen hinter sich herziehen, genannt seien nur die letzten Irak, Afghanistan, Libyen, Mali.
Russland hingegen, befreit von der kommunistischen Vergangenheit, hat sich mehr nach Westen, nach Osten und Süden geöffnet, verfolgt aber eine ganz andere Strategie, nämlich die der Kooperation mit anderen Ländern. Es hat hervorragende Verbindungen zu den BRICS- und NAM-Staaten, die alle friedliche Lösungen bevorzugen. Und so wurden die NATO-Länder in den letzten Jahren mehr und mehr isoliert, und haben es vielleicht nicht einmal gemerkt…..

Quelle und weiter: Osira „Analyse USA – Russland“ Teil 1